Das Energiegesetz vom 30. September 2016: teuer, marktwidrig, planwirtschaftlich und asozial

Ich schreibe nicht im Namen einer Partei oder einer Ideologie, sondern will mich als Wissenschaftler und Schweizer Bürger für die nachhaltige Entwicklung unseres Landes und unserer Bevölkerung einsetzen. weiterlesen Prof. Dr. Arturo Romer, theoretischer Physiker, Februar 2017 (Übersetzung aus dem Italienischen von Markus Saurer)  

Schweizerischer Baumeisterverband lehnt Energiestrategie 2050 ab

Der Schweizerische Baumeisterverband empfiehlt den Stimmberechtigten, die Revision des Energiegesetzes (Energiestrategie 2050) abzulehnen. Dies hat der Zentralvorstand beschlossen.   Der Verband begründet seine Position wie folgt:   Der Schweizerische Baumeisterverband befürwortet grundsätzlich das Ziel grösserer Energieeffizienz. Die von Bundesrat und Parlament aufgegleiste Energiestrategie 2050 geht aber in die falsche Richtung. Insbesondere der massive Ausbau der Subventionssysteme, wie der kostendeckenden Einspeisevergütung KEV, ist stossend. Damit übt der Bund weiter Druck auf den Strompreis aus. Davon betroffen ist insbesondere die Wasserkraft, die für die Schweiz mit Abstand wichtigste Quelle erneuerbarer Energie. Zudem entstehen den Steuerzahlern massive Mehrkosten. Berechnungen gehen von bis zu 150 Milliarden Franken bis 2050 aus.   Die Reduktionsziele der Energiestrategie für den Energieverbrauch bis 2035 sind illusorisch und basieren auf spekulativen Annahmen über die technologische Entwicklung. Der geplante Ausbau erneuerbarer Energien von heute rund 2,8 TWh auf 11,4 TWh im selben Zeitraum ist unrealistisch; und sogar wenn er erreicht würde, entstünde eine schwerwiegende Versorgungslücke, sobald die Kernkraftwerke der Schweiz abgeschaltet werden. Diese müsste mit ausländischem Strom gedeckt werden, der grösstenteils aus Kohle-, Gas- oder Kernenergie bestehen wird. Damit läuft die Energiestrategie 2050 dem Ziel einer möglichst CO2-freien Energieproduktion diametral entgegen. Link zur Quelle

Bringt NuScale den Durchbruch?

In verschiedenen Ländern wird an der Entwicklung von sog. SMR’s gearbeitet. SMR steht für „Small Modular Reactor“, auf deutsch „modulare Kleinreaktoren“. Die 2 in China im Bau befindlichen Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktoren kann man dazu zählen. China scheint also im Rennen um diese Reaktortypen weit voraus zu sein. Nun hat aber die Firma „NuScale“ in den USA soeben ein Plangenehmigungsverfahren bei der Nuklearbehörde NRC für einen SMR eingereicht, der auf der bewährten Leichtwassertechnologie aufbaut.weiterlesen Leserbrief von Hans-Rudolf Lutz, Lostorf, 3. Februar 2017